Spendenlauf der Heinrich-Schütz-Schule
Am 30.4. findet an unserer Schule ein Spendenlauf statt. Das
heißt, dass wir Kinder 60 Minuten laufen und dass unsere Verwandten, Nachbaren, Freunde und co. dem Schulverein pro Minute, die wir laufen, einen bestimmten Betrag sponsern. Der Schulverein kann mit diesem Geld neue Turngeräte, Bälle usw. kaufen. Kennt ihr das Graffiti an unserer Turnhallenwand, den Kiosk mit dem ganzen Essen und Trinken? All diese schönen Dinge hat der Schulverein größtenteils bezahlt.
Und deshalb bitten wir euch, am 30.4. die 60 Minuten durchzuhalten und unsere Schule zu unterstützen!
von Armin (5L)
Londonfahrt der 10. Klassen
Im März 2026 ging es für 41 Schülerinnen und Schüler unserer 10. Klassen auf ihre Abschlussfahrt nach London. Begleitet wurden sie dabei von drei Lehrkräften. Über den einwöchigen Aufenthalt und die
Reise mit Bus und Fähre hat sich die Schülerzeitung mit Leonie, Jette und Rike aus der 10L
unterhalten.
Das beste Erlebnis auf der Fahrt war der Besuch der Stadt Canterbury, da sind sich die drei einig. „Weil es dort Läden gab, die es in Deutschland so gar nicht gibt“, sagt Leonie. Generell hatte die Gruppe viel Freizeit, was allen gut gefallen hat. In der großen Gruppe wurden auch weitere Ausflüge unternommen, so zum Beispiel eine Menge Sightseeing in der Londoner Innenstadt – „Tourikram“, der aber nach Aussage unserer Zehntklässlerinnen trotzdem total interessant war.
Untergebracht waren alle Schülerinnen und Schüler in Gastfamilien in einem Londoner Vorort namens West Wickham, etwa 20 km südöstlich der Hauptstadt. Maximal als Vierergruppe haben sie sich dann eine Familie geteilt. Teilweise wohnten in den Gastfamilien auch eigene Kinder, manchmal deutlich jünger. „Wir hatten immer einen eigenen Tisch an dem wir gegessen haben,“ berichten Jette und Leonie. Grundsätzlich konnten die drei, was das Essen betrifft, gar keine Unterschiede zu Deutschland feststellen. „Es gab mal Pizza, mal Pasta, mal Pommes“. Keine absolut landestypischen Speisen also. Mit dem Englisch klappte es auf jeden Fall super. „Man konnte wirklich alles verstehen und sich auch gut verständigen“, sagt Rike. Begeistert war sie auch davon, wie freundlich ihnen alle
Menschen gegenüber waren. „Wenn du jemanden angerempelt hast, hat die Person sich bei dir entschuldigt“, stimmt Leonie zu. Und Rike ergänzt „have a lovely day“ hat man ständig irgendwo gehört.
Am nervigsten fanden Rike und Leonie die langen Busfahrten. „Ich fand die super“, entgegnet Jette.
Scheinbar war sie eine der wenigen, die unterwegs gut schlafen konnte. Aber London selbst war für alle ein tolles Erlebnis und bleibt ihnen in Form von kleinen Pandora-Charms (z.B. einem typischen Londoner Bus) an ihren Armbändern auch täglich in Erinnerung.
Nun steht unseren Zehntklässlerinnen nur noch eine kurze Schulzeit bevor. Dass es schon fast vorbei ist, fühlt sich komisch an, sagen die drei. Und, dass London nun schon hinter ihnen liegt, verdeutlicht das noch mehr. Rike erklärt: „Seit Beginn der 7. Klasse spricht Herr Gau von der
London-Fahrt. Zwischendurch wussten wir dann gar nicht, ob sie stattfindet. Und jetzt ist es auf einmal schon vorbei. Das kann ich gar nicht richtig glauben.“
Wir hoffen, dass nicht nur diesen Dreien ihre Abschlussfahrt lange in guter Erinnerung bleiben wird, die sie mit ihrem Jahrgang teilen konnten. Und wir wünschen all unseren ZehntklässlerInnen viel Erfolg und alles Gute für die bevorstehende Prüfungszeit!
Schüler-Interview zum Thema Berufswünsche
Wisst ihr, was das Leben total beeinflusst? Na klar, die Eltern, der Wohnort und die Schule... Aber es gibt da noch etwas anderes – etwas, das man absolut selbst entscheiden kann. Denn wo man lebt und wo man zur Schule geht, bestimmen ja eher die Eltern. Was ich meine, ist der Berufswunsch! Da hat niemand etwas dran zu rütteln! Jeder und jede hat Berufswünsche – die hatten auch unsere Eltern. Aber habt ihr euch schon mal gefragt, welche Berufswünsche eure Mitschüler haben? Wir haben uns die Zeit genommen und ein paar Schüler befragt, deren Berufswünsche wir euch vorstellen möchten. Der erste Schüler, den wir befragt haben, geht in die 5B, ist elf Jahre alt und heißt Vincent. Er möchte gerne Politiker werden – das hat uns interessiert, deswegen haben wir ihn zu einem Interview eingeladen. Und das sah so aus:
Schülerzeitung: Warum möchtest du Politiker werden?
Vincent: Also erst mal gefällt es mir, sozusagen über Leute zu bestimmen. Also nicht zu sagen „du machst das“, sondern Dinge verbessern und auch die Ideen und Wünsche der Leute umsetzen.
Schülerzeitung: Machst du in deiner Freizeit auch schon etwas für deinen Berufswunsch?
Vincent: Ich bin Klassensprecher und auch stellvertretender Schülersprecher. So viel kann ich da jetzt noch nicht tun, ich bin ja erst elf. Vieles kann man erst mit 12 oder später machen, aber ich tue mein Bestes, die Wünsche meiner Klasse zu vertreten.
Schülerzeitung: Dann bist du ja schon eine Art Schülerpolitiker. Wärst du ein guter Politiker und wenn ja, warum?
Vincent: Ich möchte gerne den Namen „Politiker“ reinwaschen. Denn viele denken bei Politikern immer an korrupte Leute, die nicht so einen guten Job machen und beschweren sich über sie. Ich möchte dafür sorgen, dass Politik nicht mehr so ein dreckiges Geschäft ist, dass es ehrlich ist und die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger vertreten werden.
Schülerzeitung: Das klingt nach einem guten Plan! Wie wird man eigentlich Politiker?
Vincent: Also da gibt’s mehrere Wege. Ich strebe jetzt zum Beispiel nicht unbedingt an, Bundeskanzler zu werden. Aber ich kann zum Beispiel erst mal in eine Partei eintreten, oder die Jugendgruppe der Partei, wenn ich noch nicht 18 bin und da kann man sich dann langsam hocharbeiten und verschiedene Plätze in der Partei einnehmen.
Schülerzeitung: Es gibt ja ganz viele entspannte Jobs, die man einfach machen könnte. Wieso machst du es dir nicht leichter?
Vincent: Das hängt natürlich von mir ab, ob ich es mir entspannt machen möchte. Ich will es mir auch nicht mit Absicht stressig machen, aber ich nehme die Herausforderung einfach an.
Schülerzeitung: Gibt es auch einen Zweitwunsch für dich?
Vincent: Das hat jetzt nicht so viel damit zu tun, aber Informatik macht mir in der Schule sehr viel Spaß und überhaupt Programmieren. Dann würde ich vielleicht Programmierer werden.
Schülerzeitung: Danke für das Interview, Vincent.
Vincent: Ich bedanke mich auch.
Interview: Emilia
Text: Clara
Unsere Schule möchte eine Schülerzeitung herausgeben, um Schülern, Lehrern und Eltern über die Aktivitäten, Termine und Feste der Schule zu berichten. Weitere Ideen für die Schülerzeitung sind: Rätsel, Witze, Umfragen, Interviews, Rezensionen, Rezepte und überhaupt Texte wie Artikel oder Geschichten, auf die wir als Redaktion Lust haben.
Wir, das sind aktuell: Armin (5L), Clara (5a), Emilia und Blue (8b), Jonathan (8L), sowie weitere Unterstützer aus anderen Klassen. Außerdem gehört unsere Kursleiterin Frau Faust zu unserem Team. Die Schülerzeitung wird nicht klassisch erscheinen, sondern die einzelnen Texte sollen immer wieder zwischendurch hier auf der Schulwebsite veröffentlicht werden.
Wer Lust und Ideen für den Inhalt der Zeitung hat, kann sich gerne bei der Redaktion melden. Vielleicht möchtest du ja, dass wir ein Interview mit dir führen? Auch ein Text von deiner Klassenfahrt, über deine Schulbesuche, z.B. einen Museums-, Zoobesuch u.ä. oder aus deinem Alltag interessiert uns. Wenn du auch Spaß daran hättest bei uns mitzumachen: wir treffen uns mittwochs in der 8. Stunde im Inforaum. Komm doch vorbei!
Deine Redaktion.
geschrieben von Armin (5L)
Ansprechpartnerin für die Schülerzeitung: Frau Faust (i.faust@schule-mv.de)